Mai 2026 – Hoffnung nach der Operation und der schwierige Alltag in Gaza
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Im Mai 2026 stand ich weiter mit Hatem und seiner Familie in Gaza in Kontakt. Im Mittelpunkt standen die Operation seiner Mutter, die gesammelten Spenden und die schwierigen Lebensbedingungen.
1. Mai: Lebensbedingungen in der Unterkunft
Hatem berichtete von Ratten in seiner Unterkunft und schickte ein Foto aus dem Zelt. Bereits im April hatte er von Insekten und gesundheitlichen Beschwerden berichtet.

3.–4. Mai: Gesammelte Spenden weitergeleitet
Am 3. Mai zeigte der Spendenpool einen Zwischenstand von 257,45 Euro. Am 4. Mai konnte ich die gesamte bis dahin verfügbare gesammelte Unterstützung weiterleiten. Die Überweisung ist mit 335,46 US-Dollar dokumentiert. Diese Beträge dürfen nicht addiert werden, weil der Spendenpool bereits Teil der gesammelten Unterstützung war.
5. Mai: Die Operation seiner Mutter
Hatem berichtete mir, dass seine Mutter operiert wurde, und schickte zwei Fotos aus dem Krankenhaus. Die Veröffentlichung der beiden Bilder wurde ausdrücklich erlaubt.


12. Mai: Erholung
Am 12. Mai berichtete Hatem, dass es seiner Mutter besser gehe und sie sich erhole. Mitte Mai erklärte er, dass sie weiterhin Medikamente benötige. Weitere 50 Euro wurden von einem Freund angekündigt; ein Eingang ist für Mai nicht eindeutig belegt.
22.–23. Mai: Transparenz bei den Behandlungskosten
Ich bat Hatem um eine Rechnung oder einen anderen Nachweis der Behandlungskosten. Er erklärte, dass es ihm nicht möglich gewesen sei, nachträglich eine Rechnung zu erhalten. Bis heute liegt mir kein solcher Kostennachweis vor. Die Operation wurde mir durch seine Nachrichten und Fotos dokumentiert, die genaue Höhe der Behandlungskosten kann ich aber nicht unabhängig belegen. Das ist keine Unterstellung gegenüber Hatem, sondern eine wichtige Unterscheidung für die transparente Dokumentation der Spenden.
Solidarität braucht Vertrauen
Die Operation brachte Hoffnung, während die schwierigen Lebensbedingungen und finanziellen Sorgen bestehen blieben. Ich danke allen Menschen, die geholfen haben. Mit Nicole & Co. möchte ich weiterhin unterstützen und offen dokumentieren, was belegt ist und was nicht.