Gaza-Hilfe im Januar 2026: Lebensmittel, überflutete Zelte und Solidarität
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Ein neues Jahr beginnt. Doch für Hatem und seine Familie in Gaza bedeutet der Jahreswechsel keine Rückkehr zur Normalität. Auch im Januar 2026 bestimmen schwierige Lebensbedingungen, fehlender Schutz vor dem Wetter und die Sorge um die Versorgung seiner Kinder den Alltag. Mit finanzieller Unterstützung versuchen wir weiterhin, Hatem und seiner Familie zumindest einen Teil dieser Sorgen abzunehmen.
3. Januar – Unterstützung zum Jahresbeginn
Bereits am 3. Januar konnten wir erneut Geld für Hatem weiterleiten. Ein Teil stammte aus Einnahmen über TikTok, ein weiterer Teil aus der Unterstützung von Jessi. An diesem Tag wurden zwei Zahlungen über 108,43 US-Dollar und 78,75 US-Dollar dokumentiert – zusammen 187,18 US-Dollar.
4. Januar – Lebensmittel für Hatems Familie
Am 4. Januar schickte mir Hatem drei Fotos, auf denen seine Kinder mit Lebensmitteln zu sehen sind. Er bestätigte, dass diese Lebensmittel mit unserer finanziellen Unterstützung gekauft wurden. Auf den Bildern sind unter anderem Grundnahrungsmittel zu erkennen.
Für mich sind diese Bilder besonders wichtig: Sie zeigen konkret, was Unterstützung bewirken kann. Eine Familie kann Lebensmittel kaufen und ihre Kinder versorgen. Gleichzeitig berichtete Hatem, dass seine Familie weiterhin unter sehr schwierigen Bedingungen lebt und es ihm schwerfällt, ausreichend Schutz für seine Kinder zu bieten.



10. Januar – Erneut überflutete Zelte
Am 10. Januar berichtete Hatem, dass die Zelte seiner Familie durch Regen erneut überflutet worden waren. Wenn Regenwasser in eine ohnehin provisorische Unterkunft eindringt, geht ein Stück des wenigen Schutzes verloren, den die Familie noch hat.
13. Januar – Weitere Hilfe
Am 13. Januar konnte ich weitere 30 US-Dollar für Hatem weiterleiten. Die Kommunikation war teilweise schwierig, weil seine Internetverbindung schwach war. Trotzdem versuchten wir, die Unterstützung weiter zu organisieren.
20. Januar – Sorge um die Gesundheit
Am 20. Januar berichtete Hatem, dass sich Viruserkrankungen innerhalb seiner Familie schnell ausbreiteten. Unter den ohnehin schwierigen Lebensbedingungen war dies eine zusätzliche Belastung.
Ende Januar – Weitere Unterstützung
Am 27. Januar berichtete Hatem von einer Unterstützungsaktion über TikTok. Er nannte dabei einen Wert von 272 US-Dollar an virtuellen Geschenken; bei mir kamen nach seiner Aktion 86 Euro an. Die unterschiedlichen Beträge zeigen, dass virtuelle Geschenke nicht mit einer direkten Geldüberweisung gleichzusetzen sind.
Am 28. Januar wurde eine weitere Zahlung über 100 US-Dollar dokumentiert. Am 29. Januar folgte eine Zahlung über 566,40 US-Dollar, nachdem eine weitere Person finanzielle Unterstützung zugesagt hatte.
Dokumentierte Weiterleitungen im Januar
- 3. Januar: 108,43 US-Dollar
- 3. Januar: 78,75 US-Dollar
- 13. Januar: 30,00 US-Dollar
- 28. Januar: 100,00 US-Dollar
- 29. Januar: 566,40 US-Dollar
Summe der dokumentierten Zahlungen: 883,58 US-Dollar. Darin enthalten ist auch Unterstützung anderer Menschen, die für Hatem weitergeleitet wurde. Die Zahlungsbelege werden zum Schutz privater Daten nicht öffentlich gezeigt.
Was die Hilfe bewirkt hat
Die Fotos vom 4. Januar zeigen Lebensmittel, die Hatem nach eigener Aussage mit der erhaltenen Unterstützung kaufen konnte. Zugleich machen seine Nachrichten deutlich, dass einzelne Hilfszahlungen die grundlegende Unsicherheit seiner Familie nicht beseitigen können.
Solidarität bedeutet für mich, nicht wegzusehen – und Hilfe dort zu ermöglichen, wo sie dringend gebraucht wird.